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MENSCHEN ANNO STELLARUM

Die Menschen von Anno Stellarum sind längst kein Volk mehr, das nur auf einer einzigen Welt lebt. Ihre Geschichte reicht von den Bewohnern Terras und den Überlebenden von Anno Apocalypsi bis zu den heutigen Gesellschaften auf Terra I, Terra II, Terra III, dem Mars und zahlreichen weiteren interstellaren Siedlungen. Gleichzeitig existieren seit Jahrtausenden menschliche Linien außerhalb des Sol Systems, deren Vorfahren, die sagenumwobenen Menedat, Mythandria bereits während Anno Magicae verlassen haben. Ein Terraner aus Terra I, eine Marsianerin aus Olympus City, ein Kolonist von Terra III, ein Ritter aus dem Albion System und eine Adlige aus dem Imperium von Vareth können alle menschlicher Herkunft sein und dennoch Gesellschaften angehören, deren Geschichte sich seit Jahrhunderten oder sogar Jahrtausenden getrennt entwickelt hat. Hinzu kommt das tägliche Zusammenleben mit zahlreichen außerirdischen Völkern. Raumhäfen, Handelswelten, Kolonien und Metropolen verbinden Menschen mit Elfen, Zwergen, Quii und vielen weiteren Spezies. Universelle Übersetzungssysteme, interstellare Kommunikationsnetze, Portale und unterschiedliche Formen der Raumfahrt ermöglichen Austausch über Sternsysteme hinweg. Die Menschheit ist damit nicht länger Mittelpunkt ihrer Welt, sondern eine von vielen Zivilisationen des bekannten Sternenraums.

MENEDAT A. ST.

Die Menedat gelten als die geheimnisvollen ersten Menschen Terras. Ihr ursprüngliches Zentrum lag Anno Magicae auf dem sagenhaften Kontinent Mythandria. Durch ihren Pakt mit den Chronos erhielten sie Wissen über Raum und Zeit und errichteten bereits während der Aetherzeit mächtige Portale. Der Krieg zwischen Menedat und Chronos führte schließlich zur Zerstreuung ihres Volkes. Zahlreiche Menedat flohen durch die verbliebenen Portale und ließen sich auf weit entfernten Planeten nieder. Andere blieben auf Terra zurück und verbargen ihre Herkunft. Dadurch entstanden über Jahrtausende voneinander getrennte menschliche Blutlinien und Kulturen. In Anno Stellarum sind die Menedat deshalb zugleich historische Vorfahren und lebendiges Vermächtnis. Ihre Anlagen, Archive, Portale und Artefakte finden sich auf zahlreichen Welten. Manche menschlichen Herrscherhäuser können ihre Abstammung unmittelbar auf menedatische Linien zurückführen, während viele Terraner überhaupt nicht wissen, ob sich unter ihren Vorfahren Menedat befanden.

TERRANER A. ST.

Die meisten Terraner stammen von den Menschen der Erde ab, die Tag X, die Endzeit und den langen Wiederaufbau überstanden. Während andere menschliche Linien bereits seit Jahrtausenden zwischen den Sternen lebten, musste Terra seine Raumfahrt nahezu von Grund auf neu entwickeln. Mit Atomantrieb, Fusionstechnik, Generationenschiffen und später Aetherantrieben begann der Aufbruch in den Weltraum. Der offene Kontakt mit den Quii im Jahr 220 IKZ beschleunigte diese Entwicklung erheblich. 260 IKZ entstand aus den verbliebenen Staaten, Machtgebieten und neuen Gemeinschaften die Terranische Regierung

 

Die Terraner leben heutzutage längst nicht mehr ausschließlich auf Terra I. Raumstationen, Außenposten, Mondanlagen und andere Siedlungen verteilen sich über das Sol System. Bereits ab 325 IKZ begann eine dauerhafte Besiedlung des Systems. Marskolonien wurden zu beständigen Lebensräumen, und Planetenteleporter verbanden einzelne wichtige Standorte miteinander. Dadurch entstanden Gemeinschaften, deren Bewohner Terra oft nur aus Geschichten, Reisen oder Familienüberlieferungen kennen. Ein Mensch, der auf einer Raumstation geboren wurde, kann sich ebenso als Terraner verstehen wie jemand aus Terra I und dennoch eine vollkommen andere Vorstellung von Heimat besitzen.

 

Terra I, Terra II und Terra III bilden gemeinsam das politische Zentrum der terranischen Menschheit. Die Beziehung zwischen den drei Welten war nicht immer konfliktfrei. Forderungen nach Selbstverwaltung, Streit über Ressourcenabgaben, Flottenstützpunkte und politische Vertretung führten zu Massenprotesten und schließlich zu einem gemeinsamen Kolonialkonvent. Mit der Charta der Drei Terras erhielten Terra II und Terra III weitreichende Selbstverwaltungsrechte. Verkehrs-, Navigations- und Versorgungssysteme wurden vereinheitlicht, während alle drei Welten Bestandteil der Terranischen Regierung blieben. In der Gegenwart vertritt die Terranische Regierung sämtliche drei Terras sowie die terranischen Siedlungen des Sol Systems. Die Drei Terras bilden deshalb keine vollkommen einheitliche Kultur. Vielmehr handelt es sich um drei eng verbundene menschliche Welten mit gemeinsamer politischer Ordnung und zunehmend eigenen Identitäten.

TERRA I A. ST.

Terra I ist die ursprüngliche Heimat der Terraner und jene Welt, die in früheren Zeitaltern schlicht Erde genannt wurde. Die Narben von Anno Apocalypsi sind auch in der Sternzeit Teil ihrer Geschichte. Über Jahrhunderte wurden zerstörte Landschaften wieder erschlossen, alte Technologien mit den Hinterlassenschaften der drei verschmolzenen Wirklichkeiten verbunden und neue politische Strukturen geschaffen. Aus dieser Entwicklung ging schließlich die Terranische Regierung hervor. Terra I ist zugleich politisches und historisches Zentrum des terranischen Raums. Von hier aus begann der erneute Aufstieg der Menschheit zu einer interstellaren Zivilisation. Trotz der Besiedlung neuer Welten besitzt Terra für viele Terraner eine besondere Bedeutung als Ursprungswelt und historische Heimat.

 

Terraner: Menschen der Erde und eines der jungen Raumfahrervölker. Ihre Zivilisation ist kulturell vielfältig, politisch oft uneinig und technisch besonders anpassungsfähig; vor dem Aetherantrieb nutzten sie bereits Generationenschiffe.

Heimatsystem: Sol (Alpha-3f) – Erde/Terra

Koloniesysteme: Sol (Alpha-3f) – Luna, Mars, Merkur, Venus, Ceres, Callisto, Ganymed, Titan, Titania und Triton; TOI-700 (Alpha-3f) – Terra II auf TOI-700 d und Eos auf TOI-700 e; Trandor (Beta-6e) – Terra III/Terra Nova

TERRA II A. ST.

Terra II liegt im TOI-700 System und wurde ab 470 IKZ besiedelt. Die ersten Generationen waren Kolonisten aus dem terranischen Raum. Mit der Zeit entstand jedoch eine eigene Gesellschaft, deren politische Interessen sich zunehmend von Terra I unterschieden. Bereits im 8. Jahrhundert IKZ forderten die Kolonialräte größere Kontrolle über Steuern, Handel, Sicherheit und Landvergabe. Diese Konflikte führten schließlich zur Charta der Drei Terras. Terra II erhielt weitreichende Selbstverwaltungsrechte, blieb jedoch Bestandteil der Terranischen Regierung. Die Bewohner von Terra II verstehen sich daher zugleich als Terraner und als Bürger ihrer eigenen Welt. Regionale Verwaltungen, Kolonialgeschichte und die Erfahrung, einen neuen Planeten dauerhaft zu besiedeln, haben eine eigene Identität geschaffen.

TERRA III – TERRA NOVA A. ST.

Terra III, häufig Terra Nova genannt, liegt im Trandor System und wurde ab 515 IKZ besiedelt. Auch hier entwickelte sich aus einer terranischen Kolonie über Generationen eine eigenständige Gesellschaft. Ein Planetenteleporter verbindet die Hauptstadtregion mit dem orbitalen Raumhafen und bindet die Welt an die interstellaren Verkehrsnetze an. Terra III unterstützte später die Forderungen von Terra II nach größerer Selbstverwaltung. Gemeinsam mit Terra I und Terra II entstand die politische Ordnung der Drei Terras. Die Bewohner von Terra Nova besitzen daher eine doppelte Zugehörigkeit: Sie sind Teil der terranischen Zivilisation, betrachten ihren eigenen Planeten jedoch als Heimat und nicht als bloße Kolonie.

MARSIANER A. ST.

Der Mars gehört zu den ältesten und bedeutendsten Siedlungsgebieten der Terraner außerhalb Terra I. Seine Erschließung begann mit unbemannten Robotermissionen, die Energieanlagen, Rohstoffstationen und geschützte Habitate errichteten. Später folgten dauerhafte Kolonien und langfristige Terraformingprojekte. In der Gegenwart bilden Olympus City, das Valles Marineris Habitat, Elysium Base und zahlreiche kleinere Kolonien eine weitgehend autarke marsianische Zivilisation. Der Planet ist jedoch noch immer nicht vollständig terraformiert. Die Bewohner des Mars haben deshalb eine eigene Identität entwickelt. Geschlossene Habitate, technische Versorgungssysteme und die Abhängigkeit von funktionierender Infrastruktur gehören seit Generationen zum Alltag. Olympus City ist die größte terranische Siedlung außerhalb Terra I. Das Valles Marineris Habitat nutzt die natürlichen Schluchten des Mars als geschützten Lebensraum, während Elysium Base besonders durch Forschung, Industrie und Rohstoffgewinnung geprägt wird. Marsianer betrachten sich weiterhin als Teil des terranischen Raums, verstehen ihre Welt jedoch längst nicht mehr lediglich als Außenposten von Terra I.

TERRANISCHE KOLONISTEN A. ST.

Seit der Entwicklung des Blackwell-Aetherantriebs breiteten sich die Terraner weit über das Sol System hinaus aus. Ab 402 IKZ begleiteten modulare Kolonieschiffe die ersten größeren interstellaren Siedlungsmissionen. Gleichzeitig entstanden Niederlassungen von Konzernen und des Kammerverbands auf fremden Welten. Nicht jede terranische Kolonie entwickelte sich gleich. Manche sind unmittelbar an die Terranische Regierung gebunden, andere liegen weit entfernt von den großen Verkehrswegen und besitzen eine starke lokale Selbstverwaltung. Auf abgelegenen Welten können mehrere Generationen geboren werden, bevor ein Bewohner erstmals Terra sieht. Dadurch entstehen immer neue menschliche Kulturen. Einige bewahren Sprache, Bräuche und politische Vorstellungen ihrer Gründer. Andere übernehmen Traditionen benachbarter Völker oder entwickeln vollkommen neue Lebensweisen.

MENSCHEN AUF RAUMSTATIONEN A. ST.

Millionen Bewohner des Sternenraums verbringen ihr gesamtes Leben auf Raumstationen, orbitalen Städten, Werften oder Handelsposten. Für sie ist ein künstlicher Lebensraum keine vorübergehende Unterkunft, sondern Heimat. Luft, Wasser, Nahrung und Schwerkraft hängen von technischen Systemen ab. Wartung und Versorgung besitzen deshalb eine unmittelbare gesellschaftliche Bedeutung. Große Stationen können kulturell vielfältiger sein als ganze Planeten. Menschen leben dort neben zahlreichen anderen Spezies, während Händler, Piloten, Wissenschaftler, Soldaten und Reisende ständig neue Einflüsse mitbringen. Kleine Außenstationen sind dagegen häufig isoliert. Dort können sich über Generationen eigenständige Gemeinschaften entwickeln.

ASTROPOLITANS A. ST.

Astropolis ist ein vollständig urbanisierter Mond im Quiisa System und eine der größten Metropolen des bekannten Sternenraums. Seine Bevölkerung besteht aus zahlreichen Spezies. Magnetschwebebahnen, Hyperloops, Teleporter und Luftverkehr verbinden die vertikal gegliederten Stadtzonen miteinander. Menschen, die dort geboren werden, wachsen deshalb nicht in einer vorwiegend menschlichen Gesellschaft auf. Für einen Astropolitan können unterschiedliche Spezies, Sprachen, Körperformen und kulturelle Traditionen zum gewöhnlichen Alltag gehören.

ASTHARIAN KNIGHTS A. ST.

Die Astharian Knights gehören zu den ältesten noch bestehenden menschlichen Gesellschaften des Sternenraums. Ihre Vorfahren stammen von Menedat ab, die Mythandria bereits während Anno Magicae verlassen und auf Logres sowie anderen Welten Siedlungen, Festungen und Adelshäuser gegründet hatten. Jahrtausende später vereinte der wiedergekehrte König Artus zahlreiche dieser Häuser zu den Astharian Knights. Ihr Machtzentrum liegt auf Logres im Albion System. Neu-Camelot ist Sitz des Königshauses, der Tafelrunde und zahlreicher bedeutender Institutionen. Adelshäuser, Ritterorden, Festungen, Raumstationen und Schutzwelten bilden einen interstellaren Ritterstaat. Die Gesellschaft verbindet jahrtausendealte menedatische Traditionen mit ritterlicher Kultur, Raumfahrt und moderner Raumfahrttechnik. In der Gegenwart herrscht König Aurelian Artus IV. aus dem Haus Pendragon über die Astharian Knights.

 

Astharian Knights: Menschliche Menedat-Nachfolgekultur und interstellarer Ritterstaat, kein eigenständiges biologisches Volk. Ihre feudale Gesellschaft wird von Adelshäusern, der Tafelrunde und zahlreichen Ritterorden geprägt. Die Knights verbinden ritterliche Traditionen mit arkano-technischen Rüstungen, großen Raumflotten und dem Blackwell-Aetherantrieb.

Heimatsystem: Albion (Blue Knights/Beta-8f) – Logres mit Caerleon City und Neu-Camelot, Lyonesse sowie der Mond Avalon

Koloniesysteme: Dravenn (Black Knights/Beta-8d) – Kharos; Karsen (Brown Knights/Gamma-9f) – Dornal; Thessan (Green Knights/Beta-8g) – Arvel; Aldemar (Gamma-10h) – Corval; Caledor (Red Knights/Gamma-10f) – Rhodan; Tiravel (Beta-7g) – Serath; Avelorn (Beta-8e) – Nivara

 

Black Knights: Der Orden kontrolliert schwer befestigte Grenzregionen. Seine Welten dienen als Flottenstützpunkte, Hochsicherheitsgefängnisse und Ausgangspunkte für Feldzüge gegen besonders gefährliche Mächte.

Heimatsystem: Dravenn (Beta-8d) – Kharos

Koloniesysteme: Otheryn (Beta-7d) – Varnak; Maldris (Gamma-9c) – Corvane; Terevan (Epsilon-17e) – Ondrak, eine durch ein gesichertes Menedat-Portal erreichbare Fernfestung

 

Blue Knights: Der königstreue Hauptorden der Astharian Knights. Auf Logres befinden sich Neu-Camelot, die Tafelrunde und der Sitz des Hauses Pendragon. Der Orden übernimmt häufig das Oberkommando gemeinsamer Feldzüge.

Heimatsystem: Albion (Beta-8f) – Logres

Koloniesysteme: Caerwyn (Beta-8f) – Tyren; Brannovar (Gamma-9f) – Elianor; Pellaris (Beta-7g) – Arkena

 

Brown Knights: Der Orden schützt Industriezentren, Mytherniumminen, Mythandrith-Lager und wichtige Versorgungswege. Seine Welten besitzen große Werften, Raffinerien, Waffenfabriken und befestigte Handelsstationen.

Heimatsystem: Karsen (Gamma-9f) – Dornal

Koloniesysteme: Boreth (Gamma-10f) – Mavor; Hadran (Beta-8g) – Uldra; Torvannis (Delta-13e) – Kesmar

 

Green Knights: Der Orden schützt bewohnbare Welten, bedrohte Kolonien und verwüstete Biosphären. Seine Mitglieder verbinden militärische Aufgaben mit Terraforming, Katastrophenhilfe und ökologischer Sicherung.

Heimatsystem: Thessan (Beta-8g) – Arvel

Koloniesysteme: Myradon (Gamma-10g) – Kelis; Orvain (Beta-7g) – Dareth; Selvaron (Delta-13h) – Namera

 

Red Knights: Der offensiv ausgerichtete Kriegsorden unterhält große Kampfverbände und mobile Flotten. Seine Welten sind durch Waffenmanufakturen, Militärakademien, Festungsanlagen und ausgedehnte Übungsgebiete geprägt.

Heimatsystem: Caledor (Gamma-10f) – Rhodan

Koloniesysteme: Arvannon (Gamma-11f) – Tareon; Dorevia (Beta-8e) – Marev; Kardovar (Delta-13e) – Brennis

 

Silver Knights: Der Orden stellt viele Richter, Schlichter, Chronisten und erfahrene Heerführer. Seine Ordensburgen bewahren Rechtsarchive, historische Aufzeichnungen und versiegelte Menedat-Artefakte.

Heimatsystem: Aldemar (Gamma-10h) – Corval

Koloniesysteme: Trevorn (Gamma-9h) – Hela; Maridan (Beta-8h) – Ossara; Varemon (Delta-13g) – Edris

 

Violet Knights: Der Orden ist auf Aufklärung, verdeckte Operationen, Duelle und die Bergung gefährlicher Artefakte spezialisiert. Seine Ordenssitze beherbergen Geheimarchive und Ausbildungsstätten für psionische, arkane und nachrichtendienstliche Kriegsführung.

Heimatsystem: Tiravel (Beta-7g) – Serath

Koloniesysteme: Lacera (Beta-8h) – Olyne; Palador (Gamma-9g) – Mirenne; Velorin (Epsilon-17h) – Caithra, durch ein gesichertes Portal erreichbar

 

White Knights: Der spirituell geprägte Orden bewacht Heiligtümer, Gralsfragmente und bedeutende Pilgerstätten. Er stellt viele Heiler, Hüter, Geistliche und Beschützer geweihter Orte.

Heimatsystem: Albion (Beta-8f) – Lyonesse

Koloniesysteme: Asteron (Beta-8g) – Caelora; Seradin (Gamma-9h) – Ormeline; Merovar (Alpha-4f) – Lysenne

 

Yellow Knights: Der Orden ist besonders stark in Erkundung, Diplomatie, Nachrichtendienst und der Begleitung von Gralszügen. Seine schnellen Schiffe sichern abgelegene Komtureien und suchen nach verlorenen Menedat-Anlagen.

Heimatsystem: Avelorn (Beta-8e) – Nivara

Koloniesysteme: Orelis (Beta-7e) – Vannon; Pelladon (Alpha-4e) – Keryn; Darovar (Gamma-10d) – Meliora

MENSCHEN DES IMPERIUMS VON VARETH A. ST.

Auch das Imperium von Vareth geht auf menedatische Nachfahren zurück. Auf dem Planeten Vareth entstand zunächst ein menedatisches Nachfolgekönigreich. Durch Bündnisse, Heiraten und Expansion schlossen sich weitere Königreiche und Fürstentümer an. Im Jahr 2894 v. IKZ wurde Caedran I. zum ersten Imperator erhoben. Das Imperium entwickelte eine stark hierarchische Adelsgesellschaft. Königreiche, Fürstentümer und autonome Adelshäuser besitzen eigene Herrscher und Traditionen, sind jedoch dem imperialen Thron untergeordnet. Varethische Kultur ist deshalb nicht überall gleich. Eine adelige Familie auf einer Residenzwelt lebt anders als Arbeiter auf einer Industriewelt, Soldaten einer Grenzmark oder Bewohner eines Handelshafens. Der varethische Hochadel kontrollierte bereits früh ganze Welten, Flotten und Wirtschaftszweige. In der Gegenwart herrscht Imperatorin Lyssara IX. über das Imperium, seine Königreiche, Fürstentümer, Grenzmarken und autonomen Adelshäuser.

VELARI A. ST.

Die Velari gehören ebenfalls zu den Nachfahren der Menedat, besitzen jedoch keine feste Heimatwelt. Bereits Jahrtausende vor der interstellaren Expansion der Terraner entwickelten sie dauerhafte Stadtschiffe. Ganze Gemeinschaften leben über Generationen an Bord und betrachten ihre Flotten selbst als wandernde Heimatwelten. Dadurch unterscheidet sich ihre Vorstellung von Heimat grundlegend von planetengebundenen menschlichen Kulturen. Familie, Schiff und Flotte können wichtiger sein als ein bestimmter Stern oder Planet. Ein Velari kann auf einer Handelsstation geboren werden, Jahrzehnte zwischen verschiedenen Systemen reisen und dennoch dieselbe Heimat besitzen: sein Stadtschiff.

DIE MENSCHHEIT DER STERNZEIT 

Die Menschheit von Anno Stellarum hat einen Kreis geschlossen. Ihre ältesten Vorfahren, die Menedat, beherrschten bereits lange Raum, Zeit und interstellare Portale. Ihr Hochmut führte zu Krieg, Zerstreuung und dem Verlust eines großen Teils dieses Wissens. Jahrtausende später lag der Planet Terra nach Tag X beinahe am Ende seiner Geschichte. Doch die Menschen der Erde überlebten. Sie bauten ihre Welt wieder auf, erreichten erneut den Weltraum, besiedelten den Mars, gründeten die Drei Terras und entwickelten schließlich eigene Aetherantriebe. Aus einem Planeten voller Ruinen wurde wieder eine interstellare Zivilisation. Gleichzeitig entdeckten die Terraner, dass ihre eigene Geschichte weit größer war, als sie geglaubt hatten. Zwischen den Sternen begegneten sie menschlichen Reichen, deren Ursprung bis zu den Menedat zurückreicht, und zahlreichen Völkern, die bereits lange vor dem Wiederaufstieg Terras interstellare Zivilisationen geschaffen hatten. Um 1000 IKZ gehören Terra I, Terra II, Terra III, der Mars und zahlreiche Siedlungen zum terranischen Raum. Die Astharian Knights herrschen von Logres aus über ihren Ritterstaat, das Imperium von Vareth bleibt eine mächtige menschliche Großmacht und Menschen leben auf Kolonien, Stationen und Schiffen weit über ihre ursprünglichen Heimatwelten hinaus. Die Menschen von Anno Stellarum sind deshalb nicht länger einfach die Bewohner der Erde. Sie sind ein Volk vieler Welten – und zugleich nur eines von vielen Völkern zwischen den Sternen.

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