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KREATUREN DER CHIMÄREN ANNO MAGICAE

Chimärenkreaturen sind Mischwesen, die aus zwei oder mehr Tierarten hervorgegangen sind. Manche gelten als Launen der Natur, andere als Werk uralter Magie, vergessener Götter oder dämonischer Kräfte. Auf Mythandria begegnet man ihnen in entlegenen Gebirgen, uralten Wäldern, verheerten Ruinen und Grenzregionen. Viele dieser Wesen verbinden die Stärken mehrerer Tiere in einem einzigen Leib. Dadurch wirken sie oft zugleich vertraut und widernatürlich: edel und furchterregend, schön und tödlich. Einige gelten als seltene Einzelwesen, andere als häufige Arten mit festen Revieren. Für Reisende, Jäger und Gelehrte sind Chimärenkreaturen gleichermaßen Faszination, Gefahr und Legendenstoff.

GATTUNGEN TIERÄHNLICHER CHIMÄREN

Mischwesen aus unterschiedlichen Tieren:

Mantikor: Löwenhafte Raubbestie mit skorpionartigem Hinterleib oder giftigem Stachel. Der Mantikor ist für seine Wildheit, enorme Sprungkraft und seine tödlichen Jagdangriffe bekannt. Er gilt als überaus territorial und macht selbst vor bewaffneten Gruppen nicht halt.

Greif: Mächtiges Mischwesen aus Adler und Löwe. Greifen nisten bevorzugt in Gebirgen, auf Hochplateaus und an schwer zugänglichen Klippen. Sie gelten als stolze, wachsame Jäger und werden in vielen Kulturen als Sinnbild für Wachsamkeit, Adel und Herrschaft betrachtet.

Pegasus: Geflügeltes Pferd von seltener Anmut. Pegasi werden mit Freiheit, Reinheit und himmlischen Mächten assoziiert. Sie sind scheu und meiden gewöhnlich die Nähe von Siedlungen, doch in alten Erzählungen wählen sie bisweilen einzelne Helden, Heilige oder Auserwählte als Reiter.

Basilisk: Unheilvolles Mischwesen aus Hahn und Schlange. Dem Basilisken werden giftiger Atem, ein lähmender Blick oder übernatürliche Todeskraft zugeschrieben. Selbst dort, wo diese Geschichten übertrieben sein mögen, bleibt er eine der gefürchtetsten Chimären überhaupt.

Hippogreif: Eine wilde Verbindung aus Pferd und Adler. Im Gegensatz zum edleren Pegasus gilt der Hippogreif als ungestümer, schwerer zu zähmen und deutlich angriffslustiger. Manche Reitervölker und Himmelsjäger versuchen dennoch, einzelne Exemplare abzurichten.

Rasselbock: Seltsames Waldwesen, meist beschrieben als Mischform aus Hase und Rehbock. Rasselböcke gelten als flink, scheu und überraschend wehrhaft, wenn man sie in die Enge treibt. In ländlichen Regionen ranken sich zahllose Jagdgeschichten um ihre List und ihre Fähigkeit, Jäger in die Irre zu führen.

Wolpertinger: Kleine bis mittelgroße Chimäre aus verschiedenen Wald- und Gebirgstieren. Hörner, Flügel, Fangzähne oder zusätzliche Läufe sind bei diesen Wesen keine Seltenheit. Der Wolpertinger ist eher ein Sammelbegriff für zahlreiche regionale Spielarten als eine klar abgegrenzte Art.

WEITERE BEKANNTE CHIMÄRENARTEN

Neben den bekanntesten Gattungen berichten Chroniken, Jägerlatein und Volksmärchen von zahllosen weiteren Mischwesen. Nicht alle von ihnen sind wissenschaftlich erfasst, und manche unterscheiden sich von Region zu Region in Gestalt und Namen. In abgelegenen Landstrichen ist es daher oft unmöglich, sicher zu sagen, ob ein gesichtetes Wesen zu einer bekannten Art gehört oder eine lokale Sonderform darstellt.

VORKOMMEN UND BEDEUTUNG

Chimärenkreaturen treten bevorzugt dort auf, wo starke magische Einflüsse, alte Flüche, göttliche Berührung oder widernatürliche Zuchtmethoden die Natur verändert haben. Einige gelten als einzigartige Kreaturen, andere haben stabile Populationen gebildet und sich feste Lebensräume erschlossen. In Sagen und Heraldik erscheinen sie häufig als Sinnbilder für Macht, Widersprüchlichkeit, Grenzüberschreitung und die Vermischung unvereinbarer Kräfte. Für Monsterjäger, Alchemisten und Gelehrte sind sie besonders interessant, da Knochen, Klauen, Federn, Gifte oder Häute solcher Wesen oft als seltene Komponenten gelten.

GATTUNGEN MENSCHENÄHNLICHER CHIMÄREN

Informationen über die Mischwesen aus Mensch und Tier findet man im Lexikon der Völker: Die Arten der Chimären

 

 

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