NUMINA
GÖTTER, TEUFEL UND TOTEMS
Numina (Singular: Numen) sind Wesen der höheren Mächte — etwa Götter (Echinon), Teufel (Vwargol) oder Totems (Asvaleris) — die durch Anbetung und Verehrung seitens der Geschöpfe der niederen Mächte (Imperio, Furia, Nekron) Kraft und besondere Fähigkeiten erlangen. Die ältesten Numina Mythandrias sind Kinder der Titanen und existieren unabhängig vom Glauben ihrer Verehrer. Dennoch wächst oder schwindet auch ihre Macht mit der Zahl ihrer Anhänger. Die Titanenkinder der übrigen Mächte besitzen diese Eigenschaften der Numina hingegen nicht. Zugleich können die Geschöpfe der niederen Mächte allein durch reinen Glauben und bedingungslose Hingabe neue Numina hervorbringen. Deren Existenz und Macht hängen jedoch vollständig vom Glauben und von der Verehrung ihrer Anhänger ab. Neben dem Pantheon der Numina Mythandrias existieren im Multiversum zahlreiche weitere Pantheons in anderen Welten und Dimensionen.
DIE MACHT DER GÖTTER

Die ältesten Götter Mythandrias wurden von den Titanen der Macht Echinon erschaffen. Da sie selbst die Energie der Schöpfung in sich trugen, waren auch sie imstande, aus eigener Kraft weitere Götter hervorzubringen. Ihre Macht — und mitunter sogar ihre Existenz — hängt jedoch stark vom Glauben und von der Zahl ihrer Anhänger ab. Verliert ein Gott seine gläubige Gefolgschaft, kann dies letztlich das Ende seiner Existenz bedeuten. Umgekehrt kann ein besonders starker Glaube sogar zur Entstehung neuer Götter führen. Auch unter den Priestern zeigt sich diese Verbindung deutlich: Priester mit einer großen Glaubensgemeinschaft vermögen meist mächtigere Wunder zu wirken als solche mit nur einer kleinen Gemeinde.
DIE ERBEN DER TITANEN VON ECHINON
- Ion, der Vater: Sonnengott, Ordnung, Strenge
- Ginevra, die Mutter: Mondgöttin, Schutz, Gutmütigkeit
DIE KINDER VON ION UND GINEVRA
- Valeria, die Geliebte: Frühling, Wasser, Liebe
- Dargon, der Schmied: Sommer, Feuer, Handwerk
- Horeas, der Tod: Herbst, Erde, Trauer
- Ogrim, der Jäger: Winter, Luft, Jagd
- Itras, die Zeit: Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft
- Feruna, die Gelehrte: Aether-Magie
- Angral, der Alchemist: Aether-Wissenschaften
- Mallakhor, der Verbannte: Korrumpiert durch Nihil
- Der vergessene Gott: Das Nichts
DIE KINDESKINDER VON ION UND GINEVRA
- Yuri, der Säufer: Alkohol, Rausch, Feiern (Sohn von Dargon und Valeria)
- Ravenna, die Diebin: Geschick, Tücke, Falschspiel (Tochter von Horeas und Valeria)
- Hedda, die Bäuerin: Natur, Kreislauf, Ernte (Tochter von Ogrim und Valeria)
- Yaron, der Richter: Gerechtigkeit, Buße, Strafe (Sohn von Itras und Feruna)
- Alura, die Heilerin: Reinheit, Weisheit, Hilfsbereitschaft (Tochter von Horeas und Feruna)
- Sephora, die Muse: Kunst, Musik, Leidenschaft (Tochter von Yuri und Feruna)
- Anthea, die Händlerin: Profit, Eigentum, Handel (Tochter von Yaron und Ravenna)
- Xantos, der Krieger: Ehre, Mut, Kraft (Sohn von Dargon und Hedda)
- Zyrus, der Lügner: Arglist, Intriege (Sohn von Ravenna und dem Dämon Agrael. Zwillingsbruder des Dämons Azebhur)
DURCH REINEN GLAUBEN ERSCHAFFENE GÖTTER
- Korhal, der Fischer: Gott der Meere
- Anuk, die Schlafende: Träume, Chirotai, Traumlinge
- Der Herr der Ewigkeit: Monotheistischer Gott
- Shim‘Ra: Fauna, Schimäre
- Ashuka, die Jägerin: Jagd-Fetische, Schamanismus, Matu'Kela
- Taverna, die Göttin der Gastfreundschaft: Speis und Trank, Feiern
- Denebra, die Kriegerin: Amazonen
- Dorpan: Freundschaft, Liebe, Leben und Erneuerung
DIE MACHT DER DÄMONEN

Die ältesten Dämonen Mythandrias wurden durch die Titanen der Macht Vwargol (Chaos) erschaffen. Weil sie dadurch das Feuer des Wandels in sich trugen, konnten sie sich vermehren und weitere Dämonen erschaffen. Ihre Macht und sogar ihre Existenz ist jedoch stark von der Unterwürfigkeit und der Anzahl ihrer Diener abhängig. Verliert ein Dämon seine opferbereiten Untertanen, so wird dies wahrscheinlich auch das Ende seiner Existenz bedeuten. Eine entartete Fantasie und bedingungslose Hingabe können aber auch dazu führen, dass neue Dämonen erschaffen werden. Die durch dunkle Rituale und Opfer-Zeremonien entfesselten Kräfte der dämonischen Meister, sind bei Anführern und Hexern großer Kultistengemeinschaften meist mächtiger, als bei Mitgliedern von eher kleinen Sektengruppen.
DIE ERBEN DER TITANEN VON VWARGOL
- Sythis, die Königin des Wandels: Veränderung, Auslese, Mutation
- Dargoroth, der Weltenbrecher: Untergang, Zerstörung, Feuer
DIE DÄMONENBRUT VON SYTHIS UND DARGOROTH
- Var'haal, der Unheimliche: Furcht, Panik, Entsetzen, Albträume
- Galrakh, der Kranke: Seuchen, Infektionen, Mutationen
- Na'Ghara, die Alte: Fäulnis, Zerfall, Zeitenfluß
- Sinestra, die Grausame: Schmerz, Folter, Qualen
- B'atargh, der Berserker: Zorn, Wut, Tobsucht
- Sulak, das Scheusal: Ekel, Abscheu
- Garwish, der Pechbringer: Unglück, Missgeschick
- K'dera, die Querulantin: Zwietracht, Streit, Missgunst, Hass
- Darokh, der Sturmbote: Naturkatastrophen, Unwetter, Naturgewalten
- Shenora, die Verzweifelte: Trauer, Tragödie, Trübsal
DIE ABKÖMMLINGE DER DÄMONENBRUT VON SYTHIS UND DARGOROTH
- Thyral, der Kriegstreiber: Herr der Legionen, Kriegsdämon (Abkömmling von Dargoroth und Na'Ghara)
- Agrael, der Attentäter: Gift, Meuchelmord, Heimlichkeit (Abkömmling von Galrakh und K'dera)
- Heresa, die Schänderin: Blasphemie, Entweihung (Abkömmling von Sinestra und Azebhur)
- Azebhur, der Verräter: Hinterlist, Lüge, Intriege (Abkömmling von Agrael und der Göttin Rawenna. Zwillingsbruder des Gottes Zyrus)
- Hyras, der Eintreiber: Geiz, Habgier (Abkömmling von Garwish und K'dera)
- Mokh, der Faule: Trägheit, Faulheit (Abkömmling von Galrakh und Na'Ghara)
- Lorghi, der Dekadente: Völlerei, Stolz, Eitelkeit, Übermut, Hochmut (Abkömmling von Dargoroth und K'dera)
- Siska, die Mätresse: Wollust, Untreue (Abkömmling von B'Atargh und Sythis)
- Kharkras, der schwarze Hexer: Entartete Magie (Abkömmling von Var'haal und Heresa)
- Ahrgol, der Mörder: Gewalt, Totschlag (Abkömmling von B'Atargh und K'dera)
- Lüd und Vispis: Beide wurden von Azebuhr verraten, von Dargoroth erschlagen und von K'Vek gefressen. (Abkömmlinge von und K'dera und einem namenlosen Titanen der Macht Nokturna)
DURCH ENTARTETE FANTASIE UND BEDINGUNGSLOSE HINGABE ERSCHAFFENE DÄMONEN
- Tir’qui: Dämonenfürstin der dunklen Elfenvölker
- O`khara, die Seehexe: Ertrinken, Schiffsbruch
- K'Vek, der Kannibale: Anthropophagie, Verzehren von Artgenossen
- Die mächtigen Vier aus einer anderen Welt:
- Urgol, der Verderber: Verwesung, Auflösung
- Grachnar, der Schlächter: Massaker, Blutbad
- Azzatach, der Fädenspinner: Manipulation, Verrat
- Silessus, der Zügellose: Gelüste, Perversion
DIE MACHT DER TOTEMS

Die ältesten Totems Mythandrias wurden durch die Titanen der Macht Asvaleris (Vita) erschaffen. Da sie somit selbst die Kraft des Lebens in sich trugen, konnten sie auch aus eigener Kraft weitere Totems erschaffen. Ihre Macht und sogar ihre Existenz ist jedoch stark von dem Glauben und der Anzahl ihrer Anhänger abhängig. Verliert ein Totem seine Verehrerschaft, so wird dies wahrscheinlich auch das Ende seiner Existenz bedeuten. Eine starke Verehrung kann aber auch dazu führen, dass neue Totems erschaffen werden. Schamanen mit einer großen Kultgemeinschaft können meist mächtigere Wunder wirken, als Schamanen mit einer eher kleinen Anhängerschaft. Totems treten oft in Tier- oder Pflanzengestalt oder auch in Elementarform auf. Viele von ihnen können auch sehr unterschiedliche Erscheinungsbilder annehmen.
DIE ERBEN DER TITANEN VON ASVALERIS
- Ena: Flora, Pflanzen
- Ugo: Funga
- Ira: Fauna, Tiere
- Aki: Elemte, Feuer, Wasser, Luft, Erde
DIE KINDER VON ENA, UGO, IRA UND AKI
- Man´Ha: Sonne (Ena und Ira)
- Trun: Mond (Ugo und Aki)
- Serin: Samen, Fruchtbarkeit, Fortpflanzung (Ena und Ira)
- Lamar: Rausch, Hunger, Extase (Ena und Ira)
- Rufyr: Frost (Aki und Funga)
- Dahut: Asche, Rauch, Kohle (Aki und Ena)
- Igh und Ogh: Leben und Tot (Ira und Aki)
DIE KINDESKINDER VON ENA, UGO, IRA UND AKI
- Thul: Wachstum
- Arimari: Die große Welle (Aki und Trun)
- Kirami: Unwetter, Sturm, Gewitter, Donnervogel, Sturmfalke, Zitteral (Aki und Ena)
- Bator: Der lebende Fels (Aki und Trun)
- Ethelin: Natur, Gleichgewicht, Harmonie, Einklang, Kreislauf (Man´Ha und Trun)
- Calaba: Blut und Knochen (Ira und Lamar)
- Anuri: Licht, Wärme (Man´Ha und Aki)
- Gorn: Gift
- Nurai: Die große Jagdt
DURCH VEREHRUNG ERSCHAFFENE TOTEMS
- Boro: Der weiße Bison
- Inai: Der Fuchsgeist
- Kikus: Der Waldgeist
- Napta: Der Wassergeist
- Kir: Der Erdgeist
- Salar: Der Feuergeist
- Hushi: Der Luftgeist
- Karok: Der Stier
- Kori: Der Karpfen
- Sima: Der Rabe
- Neka: Die Spinne
- Kinai: Der Schwertwal
- Lura: Der graue Wolf
- Uta: Die berserkende Bärin
- Nita: Die Forelle
- Kinga: Der Affe
- Tonga: Die Schildkröte
- Arbos: Der Baum
- Fasar: Der Löwe
- Sira: Die Schlange
- Bij: Der Schwarm