WIEDLAND

Wiedland ist ein Königreich von sanfter, fruchtbarer Schönheit, dessen Landschaftsbild vor allem durch weite Acker- und Weideflächen geprägt wird. Endlose Felder, saftige Wiesen und offene Landstriche verleihen dem Land einen ruhigen, einladenden Charakter. Dazwischen erstrecken sich immer wieder Misch- und Nadelwälder. Die zahlreichen ländlichen Regionen Wiedlands wirken geordnet und naturverbunden. Kleine Wege durchziehen die Ebenen. Höfe und Siedlungen fügen sich harmonisch in die Umgebung ein, und vielerorts scheint das Leben im Einklang mit den Jahreszeiten zu verlaufen. In den Wäldern und an ihren Rändern sind vor allem Rotwild, Füchse und Hasen heimisch. Über den offenen Fluren und in den Baumkronen wiederum ist das lebhafte Treiben zahlreicher Singvögel zu beobachten. Im Winter verändert sich das Bild der Natur spürbar: Aus dem nördlich gelegenen Nachbarkönigreich Anmahr ziehen dann Wolfsrudel nach Wiedland. Mit der kalten Jahreszeit folgen sie alten Pfaden durch die Wälder und über die weiten Flächen des Landes.
WAPPEN

BEVÖLKERUNG

Die Bevölkerung Wiedlands ist überwiegend ländlich geprägt. Der größte Teil der Menschen wohnt in Dörfern, Weilern und auf verstreut liegenden Höfen, die über die weiten Ebenen des Königreichs verteilt sind. Das Leben der einfachen Bevölkerung wird von harter Arbeit und festen Gewohnheiten bestimmt. Die Ständegesellschaft Wiedlands ist klar gegliedert. An ihrer Spitze steht der König, der als oberster Lehnsherr nicht nur die weltliche Ordnung wahrt, sondern auch als Hüter von Recht, Frieden und Ordnung des Landes gilt. Unter ihm steht der Adel, der weite Ländereien besitzt und in befestigten Herrensitzen, Gutshäusern oder kleineren Burgen lebt. Die Adligen stellen die Verwalter vieler Regionen, sprechen Recht über ihre Untertanen und sind verpflichtet, dem König im Kriegsfall Gefolgschaft zu leisten und Bewaffnete zu stellen. Einen weiteren wichtigen Stand bildet die Geistlichkeit. Priester, Mönche und Geweihte genießen in vielen Gegenden hohes Ansehen. Besonders in den ländlichen Regionen gelten sie häufig als moralische Autorität und Vermittler in Zeiten von Streit, Krankheit oder Missernte. Der Glaube an das Pantheon der mythandrianischen Götter ist in Wiedland allgegenwärtig. Den zahlenmäßig größten Stand bilden die Bauern, Pächter, Hirten und Landarbeiter. Sie bestellen die Felder, hüten das Vieh und sichern mit ihrer Arbeit den Wohlstand des Reiches. In den größeren Dörfern, Marktorten und Städten findet sich zudem ein kleiner, aber wachsender Stand aus Handwerkern, Händlern, Müllern, Schmieden, Fuhrleuten und Wirten. Diese Menschen nehmen eine Zwischenstellung ein: Sie gehören nicht zum Adel, genießen jedoch oft mehr Freiheiten als die Landbevölkerung.
WICHTIGE PERSÖNLICHKEITEN
- König Hendrik II. von Wiedland
- Weihfürst Heronimus von Schönfeld hat ein Kopfgeld (tot oder lebendig) von drei Silbersiegeln auf Geschöpfe der dunklen Nagochmächte Vwargol/Chaos, Keborr/Furia, Szalish/Nekron und Themok‘thar/Nocturna ausgerufen. Das Kopfgeld kann bei jedem Büttel des Sanktoriums Schönfeld eingefordert werden. Geschöpfe der hellen Asthariamächte, die von dunklen Mächten korrumpiert sind, müssen dies in Schönfeld durch farbige Bänder am linken Oberarm kenntlich machen. Die Farben dieser Bänder müssen der Korruption der jeweiligen Nagochmächte entsprechen. Mehrfarbig geflochtene Bänder mit sind NICHT zulässig! Man muss die Bänder eindeutig als Kennzeichnung von Machtkorruption erkennen können.
- Bernhardt Odlos: Ein Halbling, bekannt in ganz Wiedland für sein Odlos Bräu, welches laut Aussage jedes Halblings hier das beste Bier auf Mythandria, wenn nicht sogar das beste der ganzen Welt ist. Er selbst behauptet, dass die Traumlinge ihm einen Traum geschickt haben, in dem er das Rezept erfuhr.
- Firwelick: Dieser Traumling ist bekannt für seinen übertriebenen Humor. Er streift durchs Land und verteilt spaßige Träume und es kommt nicht selten vor, das Leute Nachts durch ihr eigenes Lachen aufwachen.
- Deringos: Er war einst Firwelicks bester Freund aber er ärgerte sich so sehr das er nicht so lustige Träume erschaffen konnte wie Firwelick, dass er anfing grausige Träume zu erschaffen und wurde so zu einem Traumalben.
- Baron Robin zu Dundill: Die Traumlinge legten nie wirklich viel Wert auf die Monarchie, weshalb es bei ihnen auch keine hochrangigen Adligen gibt. Robin bezeichnet sich keineswegs als Herrscher von Wiedland. Er ist lediglich derjenige, der Wiedland als Vertreter im Rat der 5 vereinigten Königreiche dient.
- Sarsinas: Eine Abgesandte der Traumlinge die Robin berät und die Interessen der Traumlinge vertritt. Sie sendet ihm unmittelbar vor und nach einer Rats Sitzung einen Traum in der sie ihm die Interessen der Traumlinge mitteilt.
TERRITORIEN
Der König von Wiedland regiert über 14 Grafschaften, Fürstentümer und Sanktorien.
- Grafschaft Auenmark (Stadt Ehrenfurt, ...)
- Grafschaft Bruchweiden (Dorf Steinau, ...)
- Grafschaft Ebermark (Dorf Brunnthal, ...)
- Grafschaft Heringshafen (Dorf Hallbrück, ...)
- Grafschaft Kieselwacht (Dorf Rauchweiler, ...)
- Grafschaft Kesslau (Dorf Veltrich, ...)
- Grafschaft Mühlhain (Stadt Dornfeld, ...)
- Grafschaft Silbach (Dorf Garbingen, ...)
- Grafschaft Sonnenhain
- Grafschaft Windegg (Dorf Niederquell, ...)
- Fürstentum Goldried (Dorf Lindsteg, ...)
- Fürstentum Kronwacht (Stadt Hainfurt, ...)
- Sanktorium Klosterfeld (Stadt Auenwacht, ...)
- Sanktorium Schönfeld (Dorf Heddasheim, Stadt Albengrund, ...)
BESONDERE ORTE
- Die Spielsmannsstube bei Heddasheim ist eine gemütliche Taverne im Sanktorium Schönfeld des Königreichs Wiedland. Hier scheint die Welt noch fast in Ordnung zu sein. Das liegt nicht nur an der idyllischen Landschaft mit ihren zahlreichen Weiden und Feldern, sondern auch daran, dass König Hendrik mit aller Härte gegen die dunklen Mächte der Nagoch in seinem Land vorgeht. Das bedeutet aber nicht, dass es hier keine Abenteuer zu erleben gibt, ganz im Gegenteil. Die Spielmannsstube bietet ihren Gästen unter anderem Musik, Speis und Trank, Würfel- und Kartenspiele sowie geselliges Tavernentreiben. Schaut doch einfach mal dort vorbei, wenn ihr wieder einmal auf der Durchreise zu eurem nächsten Abenteuer seid.
- Der Heddatempel von Heddasheim
- Der Hedda Tempel von Garbingen
- Der Köhlensee in Heringshaven
- Der Turmbach in Kieselwacht
- Der Ahrensee in Klosterfeld
BESONDERHEITEN
Wiedland ist normalerweise ein sehr friedliebendes Land und gehört zum Kaiserreich von Antaria. In letzter Zeit wurden allerdings mehrere Räuberbanden in Wiedland gesichtet. Dabei scheint es sich um zwei rivalisierende Gruppierungen zu handeln: Das Syndikat der Diebe auf der einen und Anhänger der Göttin Ravenna auf der anderen Seite. Eine weitere Gefahr stellen zur Winterzeit Wolfsrudel aus Anmar dar, welche bei aufkommedner Kälte über die nördlichen Landesgrenzen in Schönfeld einfallen. Der Büttel von Schönfeld empfiehlt auf unbestimmte Zeit, nicht ohne wehrfähige Weggefährten durch Wiedland zu Reisen.
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