VÖLKER ANNO MAGICAE
Verzeichnis:
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Bestiaformer sind Tierwandler (Okkultismus/St. 3/Gestaltwandel), also Wesen, die zwischen ihrer natürlichen und einer tierischen Form wechseln können. Die Fähigkeit der Tierwandlung wird häufig an die Nachkommen vererbt.
Therianthropen (Okkultismus/St. 5/Therianthropie) sind Bestiaformer die andere Wesen durch Bisse (Vermischung von Speichel und Blut) in Theriantthropen des gleichen Stammes verwandeln können. Weil Therianthropen dadurch für die Vergrößerung und den Erhalt ihres Stammes sorgen, werden sie häufg von anderen Bestiaformern verehrt. Bei Wolfsblütern spricht man diesbezüglich von Lykanthropie bzw. Lykanthropen.
Es gibt viele unterschiedliche Bestiaformer-Arten, wie zum Beispiel Caniformer, Capraeoformer, Feliformer u. v. m.. Diese Arten unterteilen sich wiederum in mehrere Stämme. Bestiaformer leben häufig mit ihren Artgenossen, wie ihre tierischen Vorbilder, z. B. in Rudeln, Rotten, Herden, Schulen oder Kolonien zusammen. Diese Ausdrücke werden auch verwendet, wenn mehrere Bestiaformer einer Art, aber aus unterschiedlichen Stämmen zusammen leben oder arbeiten. Wenn mehrere Bestiaformer aus unterschiedlichen Arten zusammen leben oder arbeiten, spricht man von einer Meute. Guipago ist ein indianischer Name mit der Bedeutung „einsamer Wolf“, den Caniformer auch für Rudellose Einzelgänger oder Verbannte eines Stammes verwenden.
Innerhalb eines Stammes lebt man meist nach strengen Regeln und pflegt eine bestimmte Stammeskultur, die von Generation zu Generation weiter gegeben wird. Wie der Vater, so der Sohn. Wie die Mutter, so die Tochter.
Die ersten Bestiaformer eines Stammes werden Stammväter und Stammmütter genannt. Bestiaformer deren Stammeswurzeln sehr alt sind, genießen in der Bestiaformergesellschaft meist ein höheres Ansehen als Bestiaformer aus jüngeren Stämmen.
Bestiaformer können normalerweise zwischen drei Gestalten wechseln: Tier, Mensch und Tiermensch. Hierbei ist zu beachten, dass nur solche Charakterkonzepte im darstellenden Rollenspiel (DRS/LARP) zugelassen sind, bei denen auch die entsprechenden Gestalten dargestellt werden können.
Die Varganas Alfa sind ein globales Caniformer-Bündniss der einflussreichsten Alphawölfe. Wenn sich die Alphas zum Thing versammeln, halten sie z. B. Gericht über abtrünnige Caniformer oder besprechen wichtige Probleme der Gemeinschaft. Der Alphaschwur besagt: 1. Ich schwöre meinem Alpha die Treue. 2. Ich schwöre, das Revier meines Alphas zu beschützen und die Reviere anderer Alphas zu respektieren. 3. Ich schwöre, mein wahres Wesen vor normalen Menschen und andersartigen Kreaturen zu verbergen.
Der Amarok Stamm
Der Anubis Stamm (die Schakale)
Der Daoi Stamm
Der Faolán Stamm
Der Fenris Stamm
Der Gharou Stamm
Der Hesekius Stamm
Der Ilbad Stamm (Die Dingos)
Der Jinrō Stamm
Der Kefleck Stamm
Der Lupa Stamm
Der Lýkos Stamm
Der Mokhtar Stamm (Die dunklen Wölfe)
Der Skidu Stamm
Der Rani Stamm
Der Renard Stamm (Die Füchse)
Der Upuaut Stamm
Der Zerberus Stamm (Die schwarzen Wölfe)
Der Capra Stamm
Der Ebro Stamm (Wildschweine)
Der Hogh Stamm (Warzenschweine)
Der Leonis Stamm (Löwenartige)
Der Tigris Stamm (Tigerartige)
Der Pardu Stamm (Leopardenartige)
Der Onca Stamm (Jaguarartige)
Der Lynx Stamm (Luchsartige)
Der Puma Stamm (Pumaartige)
Der Geparda Stamm (Gepardenartige)
Der Caracal Stamm (Karkalartige)
Der Lua Stamm (Die Hyänen)
Bisher keine bekannten Stämme.
Der Orca Stamm
Der Nigreus Stamm (Schwarzbären)
Der Fuscus Stamm (Braunbären)
Der Albērus Stamm (Eisbären)
Der Panda Stamm (Pandabären)
Der Corvinius Stamm (Rabenvögel)
Der Accipit Stamm (Greifvögel)
Der Strigi Stamm (Eulenvögel)
Der Gorilla Stamm (Gorillaartige)
Der Utan Stamm (Orang-Utanartige)
Der Pan Stamm (Chimpansenartige)
Der Papio Stamm (Pavianartige)
Der Mandrill Stamm (Mandrillartige)
Der Chiro Stamm
Der Skarab Stamm (Skarabäenartige)
Der Mantis Stamm (Mantisartige)
Der Nachtfalter Stamm (Mottenartige)
Der Emsen Stamm (Ameisenartige)
Der Isoptera Stamm (Termietenartige)
Der Witwen Stamm (Schwarze Witwen)
Der Tarantel Stamm (tarantelartige)
Der Scorpio Stamm (skorpionartige)
Der Medusa Stamm (schlangenartige)
Der Viper Stamm (schlangenartige)
Der Kroko Stamm (krokodilartige)
Der Iguana Stamm (leguanartige)
Der Lurgh Stamm (froschartige, krötenartige)
Der Salamander Stamm (salamanderartige)
Der Ratten Stamm (Rattenartige)
Der Murini Stamm (Mäuseartige)
Bisher keine bekannten Stämme.
Die ersten und somit ältesten Vampire einer Blutlinie werden als Archegeten oder Archegetinnen bezeichnet, zusammengefasst auch Erzvampire genannt. Diese Urvampire sind die Begründer ihrer Blutlinie und Vampirclans. Durch die Weitergabe ihres Vampirblutes erschaffen sie neue Vampire, wodurch ihr Clan stetig wächst und an Einfluss gewinnt. Vampirclans, die aus besonders alten Blutlinien stammen, genießen in der Vampirgesellschaft meist ein hohes Ansehen. Ihre Erfahrung und das Alter ihres Blutes verleihen ihnen oft mehr Autorität als den Mitgliedern jüngerer Blutlinien. Die Zugehörigkeit zu einer alten Blutlinie ist ein Zeichen von Prestige und kann in der vampirischen Hierarchie entscheidende Vorteile bringen.
Erzvampire entstehen durch das Ritual Vampirismus (St. 5), von dem heutzutage nur noch wenige genau wissen, wie es abgehalten wird. Man munkelt, dass einige der sehr alten Vampirblutlinien evtl. noch Informationen darüber haben könnten. Einige Erzvampire haben dieses Konglomerat an sich selbst durchgeführt, auf der Suche nach mehr Macht und ewigem Leben. Es gibt auch bekannte Fälle, bei denen Erzvampire von Zugari oder Numina mit dem Nosferatu Konglomerat verflucht wurden.
Blut ist nicht gleich Blut. Blaublütige Adelige z. B. schmecken völlig anders als die hart arbeitende Bevölkerung der Unterschicht. Die unterschiedlichen Geschmäcker sind genauso zahlreich, wie die unzähligen Geschöpfe der kosmischen Mächte. Um ihren unstillbaren Durst zu löschen, folgen Vampire meist einem bestimmten Beuteschema, welches sich auf mystische Art und Weise auf alle Nachkommen innerhalb einer Blutline überträgt. Wenn es um das stillen ihres Blutdurstes geht, weichen Vampire in Notzeiten auch mal von diesem Beuteschema ab. In der Not frisst der Teufel ja auch Fliegen. Beim Erschaffen neuer Nachkommen sind sie dafür allerdings umso wählerischer und bleiben meist strickt bei ihrem Beuteschema. In den meisten Blutlinen wird das Erschaffen von Vampirnachkommen, die nicht dem Beuteschema der eigenen Blutlinie entsprechen, streng bestraft. Manchmal sogar mit der Vernichtung des Erschaffers und seiner Vampirbrut.
Fast jede größere Vampirblutlinie ist für ihre speziellen Clan-Fähigkeiten bekannt. Das bedeutet aber nicht zwingend, dass alle Vampire einer Blutlinie auch die entsprechenden Clan-Fähigkeiten beherrschen. Wer die entsprechenden Clan-Fähigkeiten beherrscht, steigt automatisch im Rang des Clans an. Dünnblüter (Clan Fähigkeiten 0-300 EP) sind der niedrigste Rang innerhalb einer Vampirblutlinie, da sie kaum Clan-Fähigkeiten beherrschen. Sie werden häufig mit niederen Aufgaben für den Clan betraut. Jungblüter (Clan Fähigkeiten 300-550 EP) stehen in der Rangordnung über den Dünnblütern. Beide, Dünnblüter und Jungblüter, dürfen gemäß dem Codex Tenebris keine vampirischen Nachkommen erschaffen. Vollblüter (Clan Fähigkeiten über 550 EP) nehmen eine zentrale Rolle in der Blutlinie ein. Reinblüter hingegen beherrschen alle Clan-Fähigkeiten und repräsentieren die reinste Form der Vampirblutlinie. Älteste stehen an der Spitze der Hierarchie, da sie nicht nur alle Clan-Fähigkeiten meistern, sondern auch über die Fähigkeit „hohes Alter“ (St. 5) verfügen. Wird man vom Vampirfluch befreit und zurückverwandelt, behält man seine Clan-Fähigkeiten.
Aetherzeit: Vampirfürstinnen und Vampirfürsten regieren hier und dort mal über kleinere und mal über größere Gebiete. In den Ländern, die von dunklen Mächten der Nagoch Beherrscht werden, tun sie dies in aller Öffentlichkeit. In Ländern, die von den hellen Mächten Astharia beherrscht werden, regieren sie aus dem Verborgenen. Kleine Blutlinien (Sippen) hausen meist in Vampirnestern. Die Archchegetinnen und Archegeten der großen Blutlinien (Clans) haben einen „Rat der Ältesten“ gegründet, der über die Geschicke der Vampirgesellschaft beratschlägt und bestimmt.
Dampfzeit: In Arbeit ...
Neuzeit: Einige Vampirblutlinien haben das Zeitalter des Vergessens überdauert und existieren bis in die heutige Zeit. Nur sehr wenige Vampire haben im Verborgenen einfach weiter ihr Unwesen getrieben. Die meisten sind in eine Art „Vampirkoma“ gefallen und im Jahre 2000 wieder erwacht. Einige Vampire haben sich seitdem der Monarchie- oder der Demokratie der Erwachten angeschlossen. Andere wiederum regieren über ganze Städte und Landstriche. Sie versuchen mit dem „Ältestenrat“ erneut eine globale Vampirgesellschaft zu etablieren und nennen sich die Tenebris. Der Codex Tenebris besagt unter anderem: 1. Ehret den Ältestenrat, denn sie sind eure Mütter und Väter. 2. Meidet andere Kreaturen der Nacht und übernatürliche Geschöpfe, denn sie sind unwürdig. 3. Verbergt eure wahre Natur vor den Sterblichen, denn sie sind noch nicht bereit für ihr Schicksal. 4. Verursachst du Schaden gegen deinesgleichen, so sollst du zahlen Zahn um Zahn, Blut um Blut und Asche um Asche! Den Tenebris gegenüber stehen die Ratsdesidenten, die losgelöst von veralteten Gesellschaftsformen existieren wollen. Sie nennen sich die „Nova Vespera“ oder auch „Die neue Abenddämmerung“. Die Neuzeit bringt leider auch einige bisher unbekannte Schwierigkeiten mit sich, wie z. B. die sehr lästige Schläferambivalenz. Schläfer sind Menschen, deren Zweifel an übernatürlichen Dingen so groß ist, dass sie damit bei übernatürlichen Geschöpfen großen Schaden anrichten können. Mann kann sie Jagen ohne der Schläferambivalenz anheim zu fallen, muss dabei aber besonders listenreich und vorsichtig sein, denn wenn man zu oft von diesem Phänomen betroffen ist, verändert man sich innerlich und äußerlich. Man erhält dann übernatürliche Merkmale, die einem die Jagdt zusätzlich erschwerden, z. B. extrem blasse Haut, sichtbare Adern und permanente Reißzähne. Man wird auch instinktiver und agressiver, so dass es einem immer schwerer fällt, seinen Blutdurst zu kontrollieren. Als würde das die Jagd nicht schon schwer genug machen, haben sich viele Träumer zusammen getan, um Jagd auf „Monster“ zu machen. Träumer sind Menschen, die um die übernatürlichen Geschehnisse um sie herum wissen und keine Schläferambivalenz verursachen.
Endzeit: Die Vampire der Endzeit leben meist in so genannten Nestern zusammen und kämpfen Nacht für Nacht um ihre Existenz. Viele sind sich der Herkunft ihrer eigenen Blutlinie nicht mehr bewusst, doch es gibt auch Ausnahmen und Gerüchte über einige sehr Alte, die schon lange vor der Apokalypse existiert haben sollen.
Raumzeit: Auch Vampire verbreiten sich in den finsteren Weiten des Weltalls und bevölkern die dunkelsten Stellen des Universums.
Ahmad Blutlinie
Anhutep Blutlinie
Arora Blutlinie
Chamora Blutlinie
Chime Dawa Blutlinie
Crypt0B1t3 Blutlinie
Davulos Blutlinie
Drăculea Blutlinie
Dumont Blutlinie
Gladius Blutlinie
Grenmyr Blutlinie
Heseklies Blutlinie
Higashi no Kage Blutlinie
Karajapoya Blutlinie
Lakosta Blutlinie
Magral Blutlinie
Orlok Blutlinie (+40)
Stoica Blutlinie
Taeral Blutlinie
Umbrah Blutlinie
Vermeulen Blutlinie
Volkova Blutlinie
Waleska Blutlinie
Woźniak Blutlinie
Xadarach Blutlinie
Xuè Lóng Blutlinie
Es gibt zwei bekannte Arten von Traumalben: Traumlinge und Albtraumlinge. Traumlinge haben eine schneeweiße Haut und dunkelblaue Haare. Ihre Lippen und Fingernägel sind ebenfalls dunkelblau. Albtraumlinge haben eine pechschwarze Haut und rote Haare. Ihre Lippen und Fingernägel sind ebenfalls dunkelrot. Alle Traumalben haben lange spitze Ohren und einen ca. 1m langen Schwanz mit einer Quaste. Ihre Gewänder ähneln oft denen der Chirotai (indianische Kulturen). Traumlinge bevorzugen oft Kleidung in blauen und weißen Farben. Traumalben haben eigentlich immer einen Beutel mit Murmeln dabei, denn sie lieben diese kleinen Glasperlen und denken sich Spiele und Rituale damit aus. Auch Traumfänger, Traumtagebücher oder ähnliche Dinge gehören zum Repertoire der Traumalben. Wie die Chirotai leben sie oft und gerne in Zelten. Manche Stämme bevorzugen Tipis, andere wiederum kuppelartige Zelte. Albtraumlinge sind oftmals Einzelgänger, treten aber gelegentlich auch in kleinen Verbänden auf. Man sagt, Traumalben seien sehr gute Bogenschützen, ofmals sogar noch besser, als die Elben.
"Wenn man die Welt nicht mehr versteht, sollte man sie durch eine Kristallkugel betrachten. Sieh, dies ist der Stern des siebten Kontinents."
Zitat: Tiras Traumfänger (Traumlingschamane)
Als die Titanen sich das erste mal zur Ruhe legten, erschufen sie eine neue Dimension: Die Traumebene. In ihr lebten die ersten Traumlinge. Ja, die Traumlinge waren schon vor den Göttern da, wenngleich sie auch wesentlich weniger mächtig zu sein scheinen. Fortan sollte für jeden ersten Traum eines Lebewesens ein weiterer Traumling geboren werden. Lange Zeit lebten die Traumlinge in der wunderbaren Traumebene. Eine Dimension, die durch die Träume aller Geschöpfe und Kreaturen geformt wird. Es war ein schöner Ort, an dem die Wünsche aller Lebewesen Gestalt annahmen. Doch mit der Geburt des Titanen, dessen Name nicht genannt werden darf, änderte sich all dies. Dieser Titan war eifersüchtig, denn er glaubte, der Erste bevorzuge die schwächlichen Traumlinge. Sein Zorn darüber war so groß, dass er diese wunderbaren Schöpfungen zwar nicht vernichten, aber beflecken wollte. So schuf der, dessen Name seither nicht mehr genannt werden darf, mit seinem ersten Traum keinen Traumling, sondern den ersten Albtraumling. Dieser Albtraumling richtete in der Traumebene verheerenden schaden an und durch diesen Schaden bekamen viele Lebewesen nun Albträume. Waren diese Albträume besonders schlimm, wurden weitere Albtraumlinge geboren. Durch die schlimmen Träume entstanden auch die ersten negativen Gedanken, Hass und Zorn in vielen Lebewesen.

Traumalben konnten sich bereits lange vor allen anderen Völkern durch Hieroglyphen verständigen. Diese ritzten sie in runde Platten aus Holz, Ton oder Metall. Durch eine gleichmäßige Spirale, das Symbol für die Traumebene, wurde der Bereich festgelegt, an dem die Hieroglyphen entlang geschrieben wurden. Gelesen werden die Traumtafel von Innen nach Außen. Im Zentrum befindet sich eine große Hieroglyphe, die das Thema der Traumtafel beschreibt oder ein Loch, durch welches man mehrere Tafeln auf einem runden Stab ordentlich aufbewahren konnte.
Mystische Völker findet man in jeder mythandrianischen Epoche. Wie viele es tatsächlich gibt, kann warscheinlich niemand genau sagen. Nachfolgend sind die bekanntesten dieser Völker aus allen Zeitaltern aufgelistet.